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| Foto: Sebastian Zurkuhl |
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| Gästebuch |
Alfred Nicklaus
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Ich bedauere es sehr, dass die Ausstellung "Nakba" in der Bunkerkirche nicht gezeigt werden darf. Diese Ausstellung haben wir in Stuttgart einen Monat lang im DGB Haus gezeigt. Wir, eine Aktionsgemeinschaft, ev. und kath. Christen, zu der auch der AK Eine Welt unserer Kirchengemeinde St. Georg gehörte. Im DGB Haus, welches mitten in der City liegt und mehr "Laufpublikum" hat als unsere Kirche am Rande der Innenstadt. Die begleitenden Veranstaltungen zu der Ausstellung waren abwechselnd im DGB Haus und in unserer kath. St. Georgskirche. Wenn die Sorge in Düsseldorf besteht, dass ein wichtiger Aspekt in der Ausstellung nicht ausreichend genug dargestellt ist, hätte man - statt diese Ausstellung abzusagen - einen anderen Weg gehen können: Die Aussteller wären sicher bereit gewesen eine Veranstaltung anzubieten, in welcher über das Jahr 1948 ausführlich und kritisch hätte diskutiert werden können. In vielen Jahren in denen ich mich mit der Situation in Nahost beschäftige und in Deutschland darüber mit Menschen rede - musste ich feststellen, dass die Vertreibung der Palästinenser nicht oder nur aus israelischer Sicht bekannt ist. Wenn nun eine Ausstellung dies aus palästinensischer Sicht darstellt, wird es zum Problem und darf nicht gezeigt werden. Nun ist die Deutungshoheit für die israelische Seite wiederhergestellt. Schade. Frage: Kennt der Kirchenvorstand der Bunkerkirche, der leitende Pfarrer und die an der Entscheidung beteiligten Stelle aus dem Erzbistum in Köln das "Kairospapier" palästinensischer Christen? Alfred Nicklaus, Diakon Stuttgart
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P. Robert Jauch OFM
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Seit ich schon als Jugendlicher gerne zu den Heiligen Messen ging, die Pfarrer Klinkhammer in der Bunkerkirche zelebrierte, interessiert mich der einzigartige Bau der Bunkerkirche. Später habe ich selbst in der Heerdter Pfarrei mitgeholfen und so auch eindrucksvolle Heilige Messen in diesem besonderen Gotteshaus zelebriert (mir unvergeßlich ist gerade die Karfreitagsliturgie an diesem Ort) und mitgefeiert. Ob nun Kunst- oder Friedensort, ich wünschte sehr, daß zuerst der Gottesdienstraum Bunkerkirche erhalten wird. Ich glaube auch, daß nur so das Andenken des ersten Pfarrers Klinkhammer wirklich lebendig erhalten werden kann. Er hätte seinen ohnehin markanten Äußerungen bestimmt eine entsprechende, pointierte Wortmeldung hinzugefügt, wenn er erlebt hätte, daß von "seiner" Kirche nur noch ein Museum, Konzertsaal oder Diskussionsforum übriggeblieben wäre. Gottes Segen für die Bunkerkirche und die, die sie auch als Gotteshaus erhalten möchten! Ihr P. Robert ofm
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Hanno Conen
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Aus einem Zeitungsartikel der Rheinischen Post vom 9.1.1997 anlässlich des Todes von Dr.Carl Klinkhammer,verfasst von Karl-Jürgen Miesen:
„Das Geheimnis seiner faszinierenden Persönlichkeit bestand nicht allein in seiner unbändigen Vitalität, nicht nur in seiner kindlichen Neugier, die er sich bis ins hohe Alter bewahrte; nicht allein in seiner Menschenliebe, die er kaum zügeln konnte; selbst auch nicht lediglich in seiner Gottesliebe, an der er nie Genüge fand; nicht in seiner Freundlichkeit und seinem Scharfsinn, in seiner Fröhlichkeit und seiner Demut, in seinem Weitblick und seiner Innigkeit, in seiner Bildung und seiner Armut - das Geheimnis seiner Persönlichkeit war sein Priestertum. Ein Priestertum, wie es in seiner allumfassenden Wirksamkeit mit Carl Klinkhammer aus dieser Welt verschwunden scheint ... So einen Priester, wie deren vielleicht einmal etliche gelebt haben mögen, gibt es wohl nie wieder. Rat in tiefer seelischer Krise suchten und fanden bei ihm Ministerpräsidenten und Publizisten, Professoren und Minister, Bettler und Bischöfe. Klinkhammer selbst aber suchte und fand in der Einsamkeit, in die ihn sein Priestertum trotz vieler Ratsuchender doch immer wieder stürzte, dennoch sein ganzes Leben lang auch immer wieder Freunde. Seine Art der seelischen Aufrichtung war einzigartig. Erst Lob, dann vorsichtiges Infragestellen, nie die schroffe Aussage: Da liegen Sie aber daneben. Die Einsicht kam, wenn ich ihn nach stundenlangem freundschaftlichen Hin und Her verlassen hatte. Es waren heilige Nächte. Er vergass nie den, der ihm einmal in einer seiner vielen spontanen und zunächst wenig Erfolg versprechenden Aktionen geholfen hatte; sei es bei der Umwandlung des Bunkers am Handweiser in eine Kirche, sei es bei der Errichtung eines Studentenheims aus dem verfallenen Geburtshaus seines grossen sozial-caritativen Vorbildes Carl Sonnenschein, mitten in der Düsseldorfer Altstadt. Trotz aller, nicht aufzuzählender Ehrungen blieb er bis zum Ende der bescheidenste Mensch, den man sich denken kann. ER WAR EINER, DER DAS CHRISTENTUM, DIE RELIGION DER GOTTES- UND DER NÄCHSTENLIEBE BEIM WORT GENOMMEN UND NEUN JAHRZEHNTE, TAG FÜR TAG GELEBT HAT."
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Manfred Kausen
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Als Bewohner der Grünau nr. 25-4 ( zwischen 1. und 2. Platz ) hatten wir während des Krieges einen Schutzraum in der Bunkerkirche. 2x3 Betten und 1 schwache Gühlampe an der Decke. Die Lampenfassung wurde mit einer einschraubbaren Kombi-Fassung ergänzt. Ein Bügeleisen in einer selbstgebastelten Halterung aus Holz ermöglichte die Bereitung van Ersatz-Kaffee und eßbare Kleinigkeiten. Meine Oma -Änne Berndt- beruhigte mit Ihrer Kochkunst die Insassen wenn die Situation "draußen" nicht geheuer war. Hoffentlich bleibt dieses geniale Bauwerk erhalten.
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Administrator
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Die Homepage ist online. Wir wünschen viel Spaß.
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